Wasserenthärter Culligan Medallist 915 nachfüllen

Aufgrund der Wasserhärte (14 °dH) und den deutlichen Empfehlungen der Firma Consolar (Hersteller Pufferspeicher und Solar-Anlage) hatten wir uns für einen Wasserenthärter auf Ionenaustauschbasis entschieden. Die von uns beauftragte Sanitärfirma hatte uns dabei die Wasserenthärtungsanlage »Medallist 915« der Firma Culligan angeboten und empfohlen. Der Empfehlung sind wir gefolgt, obwohl die Culligan keine DVGW-Zertifizierung hatte. Der Sanitärmeister begründete mit dem »großen amerikanischen Hersteller« …

Funktionsweise eines Wasserenthärters auf Ionenaustauschbasis

Im Prinzip kennt das fast jeder das Verfahren aus Spülmaschinen. Ganz vereinfacht basiert das System darauf, dass das Wasser durch ein Harz in dem die Calcium-Ionen (und auch Magnesium-Ionen) des Wassers (»die zur Kalkablagerung neigen«) durch Natrium-Ionen ersetzt werden. Nach einer Weile muss das Harz wieder »aufgefrischt« werden, was bei der Culligan durch eine Kochsalzlösung (Regeneriersalz) automatisch erledigt wird. Im Anschluss wird der Rest der »Spüllösung« durch einen Schlauch ins Abwasser gepumpt. Dieser Spülvorgang wird bei uns immer Nachts, nach ein paar Tagen bzw. nach einigen hundert Litern Wasser ausgelöst. Wer mehr dazu wissen mag, kann es in der Wikipedia nachlesen.

Die Anlage wurde bei uns im Juli 2012 in Betrieb genommen und wir mussten am 19.03.2013 das Kochsalz nachfüllen. Also haben wir ca. ein dreiviertel Jahr mit einer Füllung geschafft – allerdings musste dabei mindestens einmal der Pufferspeicher mit 1050 Litern Wasser neu befüllt werden. Im Einkauf kosten die 100 kg Salz ca. 70-80 €.

Aufbau der Anlage

So als Kurzbeschreibung: im großen Behälter links befindet sich der Kochsalzvorrat (bis 100 kg) und im unteren Bereich Wasser, in dem sich die Salztabletten auflösen. Rechts ist der Behälter mit dem Kunstharz und der Steuerung.

Fotos (mit Kommentaren)

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5 Kommentare zu Wasserenthärter Culligan Medallist 915 nachfüllen

  1. Thore sagt:

    Eine andere mölichkeit hartes Wasser zu vermeiden ist natürlich: Umziehen! 😉 haha

  2. Thomas sagt:

    Was so ein Buchstabe alles ausmacht. Jetzt muss ich leider den ersten Eintrag wiederholen. Wie peinlich…

    Hallo.

    Ein toller Blog!
    Genau DAS hab ich gesucht als ich über das BSH gestolpert bin.
    Ich habe alles gelesen und natürlich einige Fragen. Ich hoffe ich komme das Wochenende dazu.

    Jetzt würde ich nur gerne erst einmal wissen wie es so allgemein steht. Der letzte Eintrag ist ja fast 4 Wochen her und ich bin schon recht gespannt wie es weiter geht!

    Viele Grüße aus Oberfranken
    Thomas

    • dom sagt:

      Einen guten Morgen,

      alle Kommentare waren angekommen, sie mussten nur erst freigeschaltet werden. Das ist leider notwendig, um das Blog hier spamfrei zu halten. Zur Zeit halten mich Projekte in meiner Agentur auf Trab, so dass ich hier leider kaum zum Schreiben komme. Der »Zeit-Dispo« aus der Bauzeit ist so gesehen leider noch nicht »getilgt« und kam/kommt mit satten Zinsen daher. Ideen und Themen haben wir noch genug, z. B. unsere Erfahrungen im BSH im kalten März 2013 und jetzt die erste warme Woche, in der der Holzofen fast gar nicht mehr befeuert werden musste. Für unser Heißwasser-/Duschproblem haben wir evtl. eine technische Lösung gefunden, die wir jetzt erst mal ausprobieren müssen. Mal schauen, wann wir dazu wieder etwas schreiben können.

  3. Pingback: Notiz: Salz für den Entkalker nachgefüllt › Bautagebuch Bio-Solar-Haus in Bornheim

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