Der Wasseralarm hat (fast) immer Recht …

Wir hatten beim Innenausbau unter alle relevanten Stellen, an denen mit Wasser »hantiert« wird (Küchenanrichten/-spülen, Spülmaschinen, Waschmaschine/-trockner, Badewanne, Duschwannen) sehr einfache »Leckagemelder« installiert. Diese basieren auf  KNX-Universalschnittstellen von Berker (ArtNr. 75648001) die ich mit jeweils 2 m selbstklebenden Sensorbänder von Busch-Jäger (Best.Nr. 1538/02) verbunden hatte. Von dem damaligen »Labor-Experiement«, gibt es sogar noch ein Video:

Eine Logik auf dem Wiregate sendet falls ein Alarm erkannt wird, eine entsprechende Nachricht per Prowl auf unsere iPhones/iPads. Zusätzlich ist noch eine Pebble mit einem iPhone verbunden, so dass der Alarm dann auf der Uhr am Arm erscheint (s. Fotos unten).

Bisherige Erfahrungen mit dem Wasseralarm

Bisher hatte uns das System schon mehrfach warnen müssen. In den meisten Fällen hielt ich den Alarm für grundlos, und musste dann dennoch fast immer feststellen, dass die Warnung einen guten Grund hatte. Mal war es eine überschwemmte Küche im Dachgeschoss und mal ein überlaufender Kanister hinter dem Trockner. Allerdings ist die Warnmeldung so empfindlich, dass bereits ein feuchter Putzlappen als Auslöser reicht. Das ist ebenfalls schon öfter passiert. Nachdem wir das erste mal noch »erschrocken« waren, wussten wir danach aber ja, dass das passieren kann. Ansonsten hatten wir nur im Sommer einen Fehlalarm unter einem der Duschwannen, vermutlich von einem Tropfen Kondenswasser.

Heutiger Wasseralarm in der Küche im Erdgeschoss

Heute Mittag löste das Bussystem den Wasseralarm für die Firmen-Küche im Erdgeschoss aus. Nach einer kurzen Prüfung hielten wir es zunächst für einen Fehlalarm. Nach dem es allerdings kurze Zeit zu »plätschernden Geräuschen« unterhalb der Spüle kam, zeigte es sich, dass der Alarm berechtigt war. Der Ablauf war direkt oberhalb des Siphons »abgerutscht« und so lief das Abwasser direkt auf den Fußboden.

Nachdem der Abfluss wieder zusammengebaut und fest verschraubt war, konnte die Spüle wieder genutzt werden – ohne Wasseralarm.

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4 Kommentare zu Der Wasseralarm hat (fast) immer Recht …

  1. Krisu sagt:

    Hallo,

    der Siphon war abgerutscht? Ihr habt wohl Glück im Unglück gehabt, bei uns (Holzfussboden) währe das Abwasser in die Isolation des Fussbodens gelaufen. Allerdings haben wir die Entsprechenden Rohre innerhalb des Unterbauschrankes der Spühle zum Fussboden hin abgedichtet so das das Wasser erst einmal in den Schrank laufen würde und einem „auf die Füsse“ plätschern würde. Huhu…. Holzhaus und Wasserleck im Zusammenhang das ist für mich immer gruselig. Wurde der Siphon von einer Firma installiert?

    LG,
    Krisu

    • dom sagt:

      Ne, in dem Fall müssen wir uns den Schuh selbst anziehen. Die Kombination aus »Wasser« und »Holzhaus« hatte uns ja auch Sorge gemacht. Deshalb auch der Wasseralarm, durch den wir immer schnell genug eingreifen konnten.

  2. Nico sagt:

    Hallo,

    sehr schöne Lösung… mit welcher Spannung betreibst du den die Wassermelderstreifen?
    Man kann die auch gekürzt einsetzen oder ? Zumindest sieht man das ja in dem Video…

    Gruß Nico

    • dom sagt:

      Gekürzt ist kein Problem, im Prinzip ist sind das ja nur zwei Leiterbahnen. Die Spannung dürften nur ein paar Volt sein, die aus der Tasterschnittstelle kommen.

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