Start Heizungssaison 2017

Aufgrund des sehr milden Oktobers, haben wir erst am 29.10.2017 (noch etwas später als 2016), unsere Heizungsanlage vom Sommer- in den Winterbetrieb umschalten müssen. Bisher ging es noch sehr gut ohne. Laut Wettervorhersage sollen allerdings die nächsten Nächte nur noch bei 4-9 °C liegen – November halt. Dazu kommt jetzt noch das vermutlich längste Brückenwochenende (So-Mi.: NRW, Martin Luther und Allerheiligen sei dank). Das bedeutet: keine Mitarbeiter in der Agentur, keine eingeschalteten Rechner und damit auch keine zusätzliche „Wärmeproduktion“. Das Haus wird in den nächsten Tagen sicher Heizenergie benötigen, überwiegend aus dem Holzofen, da die Novembersonne eher rar und bei weitem nicht mehr so kräftig ist. Der Heizungs-Wärmemengenzähler stand heute Vormittag auf 11.202 MWh. Mal sehen, wo er dann 2018 steht.

Bisher reichte meist eine Ofenfüllung (ca. 6-8 kWh) aus, um unseren Pufferspeicher für den Warmwasserbetrieb hoch zu heizen. Das wird jetzt wieder mehr werden.

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10 Kommentare zu Start Heizungssaison 2017

  1. Martzell sagt:

    Hallo, vielen Dank für all die großartigen Informationen die ich mir komplett durchgeschaut habe. Ich habe einen Kommentar zum Ausgesperrtartikel:
    http://blog.dpesch.de/hausbau/2012/10/14/bussystem-knx-statt-schluesseldienst/

    Im Ausland haben auch Haustüren oft eine Klinke. Das hat den Vorteil dass man sich nicht aussperren kann und ein zusätzlicher Vorteil ist dass man richtig abschließen muss und Einbrecher nicht einfach mit einer Karte entriegeln können. Was spricht dagegen, außer dass es vermutlich schwierig ist ein Haustürschloss mit Klinke in Deutschland zu beschaffen? Okay, entriegeln per Türsummer geht damit nicht.

    Womit ich auch schon bei der nächsten Frage bin. Das Auto kann man einfach entriegeln mit einer Fernbedienungstaste, oder entriegelt sich sogar automatisch wenn man sich nähert. Ich würde gerne einfach den Türsummer betätigen. Egal ob automatisch oder mit Fernbedienung oder per Induktionskarte-/chip. Gibt es dafür eine einfache günstige Möglichkeit?

  2. Martzell sagt:

    Im Ausland hat man oft Klinke. Daher kenne ich das. Hat mir sehr gefallen. Ein dritter Vorteil ist das Kind kann mit der Klinke rein und raus.

    Ist KNX eigentlich immer noch unverschlüsselt?

    Elektronische Entriegelung ist ein zusätzlicher Angriffspunkt. Aber die Zugangskarten sind in Firmen, Hotels und sogar bei Kartenzahlung lang erprobt und sicher genug. Den hippen „Smart“ Schlössern mit Internetanschluss traue ich nicht.

    • dom sagt:

      Ja, KNX ist in der Regel unverschlüsselt. Man muss allerdings erst mal an die KNX-Leitung ran kommen und dann kommt es noch darauf an, welche Linie betroffen ist – mal vorausgesetzt, es werden Linienkoppler mit Filterregeln eingesetzt.

      Ich vertraue »Funk-Systemen« grundsätzlich erheblich weniger, da diese wesentlich leichter und »unsichtbar« anzugreifen sind. Siehe z. B. BiSecur von Hörmann (34C3: Uncovering vulnerabilities in Hoermann BiSecur) oder diverse andere Hacks auf Funk-/NFC-Systeme. Das hat noch nichtmal etwas mit »hipp« oder Internetanschluss zu tun.

  3. Willi Abel sagt:

    Hallo Herr Pesch,

    wie sieht die aktuelle Luftfeuchtigkeit in ihrem Bio-Solar-Haus aus, bei den winterlichen Aussentemperaturen? Irgendwelche Auswirkungen auf die Gesundheit (positiv/negativ)? Da sie mit dem LaNordica Kaminofen heizen, wie sieht die Staubbelastung im Wintergarten aus?

    Grüße

    Willi Abel

    • dom sagt:

      Hallo Herr Abel,

      die Luftfeuchtigkeit liegt in der Regel so rund um die 50-55 %. Gesundheitsauswirkungen sind aus meiner Sicht schwer zu beurteilen, es fehlt ja irgendwie die »Kontrollgruppe«. Insgesamt fühlen wir uns allerdings sehr wohl im Haus und wohnen gerne im BSH.

      Stückholzöfen sind (und bleiben) »Schmutzfinken«, im Sinne von: das Holz und die Rinden sind schmutzig, es fällt auch immer etwas Asche etc. und teilweise Glut aus dem Ofen beim Öffnen. Insgesamt bin ich sehr froh, dass er im Wintergarten steht. Messwerte für Staubbelastung im Wintergarten haben wir nicht.

      Schöne Grüße
      D. Pesch

  4. Willi Abel sagt:

    Oh, 50 – 55%? Dachte immer das die Luftfeuchtigkeit viel niedriger wäre.

  5. Carsten sagt:

    Mein Lieblingsthema…
    Es kommt auf die tatsächliche und nicht auf die relative Luftfeuchte an!!!
    Dann ist auch der Taupunkt von Bedeutung 🙂

  6. Martin sagt:

    Wie sieht es eigentlich im aktuellen Sommer 2018 aus. Extreme Hitzewellen. Wie warm ist es im Innenhaus und gibt es eine Möglichkeit diese runterzukühlen. Nur Fenster öffnen hilft meist nicht lange…

    • dom sagt:

      Sorry für die späte Antwort: Im Prinzip sah es recht gut aus. Die Temperaturen gingen über den Tag innen zwar hoch (so ca. bis 28/29 °C), lagen allerdings noch deutlich unter den Außentemperaturen. Gar kein Problem ist es solange es über Nacht/früh Morgens kühler wird. Mit einem frühen Querlüften sind wir gut über den Tag gekommen.

      Laut Bio-Solar-Haus kann die Wand-/Deckenstrahlheizung prinzipiell mittel Wärmepumpe auch zur Kühlung eingesetzt werden. Das haben wir uns allerdings nicht installiert, sodass ich nicht viel dazu sagen kann.

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